Die erste urkundliche Erwähnung Niederhones führt zurück auf das Jahr 860. Die damalige Bezeichnung „Honidi" bzw. „Honide" findet sich in einer Schrift über einen fränkischen Salhof. Funde in der Siedlung Strahlshausen lassen sogar den Schluss zu, dass die Besiedlung bereits weit in die vorchristliche Zeit zurückreicht.
Die erste Kirche (St. Martinkirche) für das Kirchspiel Oberhone/Niederhone soll nach der Überlieferung auf dem Bückeberg gestanden haben. Seit 1980 steht daher in dem jetzigen Natur- und Vogelschutzpark die St. Martins-Hütte - eine Schutzhütte mit Grillplatz, deren Grundsteinlegung im Jahr 1978 vollzogen wurde.
Im Dreißigjährigen Krieg wurde der Ort nahezu vollständig zerstört. Nur 19 Häuser, eine Scheune und die damalige Kirche blieben weitgehend unbeschädigt.
Bis 1936 besaß Niederhone auch eine Staatsdomäne, auf der jährlich ca. 50 Pferde gezüchtet wurden. Bereits 1836 wurde von dem damaligen Domänenpächter eine Zuckerfabrik aufgebaut, die noch bis 1916 Bestand hatte.
In dem Zusammenhang sei auch die Brennerei und Hefefabrikation erwähnt, die von 1856 bis 1916 in Niederhone angesiedelt war.
Zu den bedeutenden Persönlichkeiten Niederhones müssen sicherlich gezählt werden:
• Der Komponist Christoph Bach, der bereits als 21-jähriger nach Amerika auswanderte.
• Der Hauptlehrer und Kantor Georg Riebeling.
• Der Kunstmaler Ferdinand Grebenstein.
Die zuvor eigenständige Gemeinde Niederhone wurde 1936 zwangsweise in die Stadt Eschwege eingemeindet. Hintergrund dieses Handelns war die damals beabsichtigte Inanspruchnahme von Freiflächen zum Bau des zu der Zeit kriegstechnisch notwendigen Flugplatzes.

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